06.01.2016 in Presse

Amnesty Tirschenreuth: Afrika - Menschenrechtssituation und Flüchtgründe

 

Trotz zahlreicher Weihnachtsfeiern fand eine beachtliche Zahl an Interessenten den Weg zur Veranstaltung der amnesty Kreisgruppe ins Landratsamt. Michael Schultheiß, Afrikaexperte und langjähriger Dozent für politische Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung hielt ein umfassendes Referat zum Thema: „Menschenrechtssituation und Fluchtgründe“, anlässlich des „Internationalen Tages der Menschenrechte“ zu dem amnesty international, jährlich aufruft, um weltweit an die Allgemeine Erklärung durch die UN-Vollversammlung zu erinnern. Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium im Rahmen des Bildungsprogramms „Demokratie leben“ gefördert.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Angela Ziegler, erwartete die Zuhörer eine detaillierte Schilderung der verschiedenen schwarzafrikanischen Staaten, die bemerkenswerte Unterschiede aufweisen, vor allem mit Blick auf ihre Entwicklung zur Demokratie. Drei Kategorien lassen sich deutlich erkennen: Länder, in denen Bürgerkrieg herrscht, Länder, die diktatorisch regiert werden und Länder, die sich auf einem guten Weg zur Stabilisierung, unter demokratischen Einflüssen, befinden. Der Referent bedauerte zutiefst, dass gerade Letztere in Medienberichten kaum vorkämen und damit die beispielgebende Hoffnung Afrikas wenig bekannt sei. Namentlich erwähnte er den Senegal, der eine bemerkenswerte kulturelle Entwicklung vorweisen könne sowie Angola und Namibia mit stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen.

08.12.2015 in Allgemein

Bedrückende Stille - Film zeigt schonungslos Nazi-Machenschaften auf

 

Leider waren nur relativ wenige Menschen der Einladung der Gemeinde Krummennaab gefolgt und waren bei der öffentlichen Filmvorführung des Dokumentarfils "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis" im bestens vorbereiteten Musikzimmer der Grundschule Krummennaab zu Gast. Ein schwieriges Thema stand im Mittelpunkt: ein gut recherchierter Blick in die Szene rechtsradikaler Rockkonzerte und deren Netzwerke, die auch in Nachbarstaaten ihr Unwesen treiben. Bürgermeister Uli Roth begrüßt unter den Teilnehmern Kreisrätin Brigitte Scharf und Kreisrat Alfred Schuster, der extra aus Immenreuth angereist war. Auch die Bezirksvorsitzende der AsF-Frauen, Christine Trenner, zeigte sich durch ihre Anwesenheit solidarisch.
Schon während des Films hörte man Unmutsäußerungen über die unglaublichen Textpassagen, die hier zu hören waren. Kopfschütteln löste manches Politiker-Statement bei Interviews und die Untätigkeit der Polizei aus, die solche Konzerte oft weitgehend gewähren lässt.

09.10.2015 in Presse

Netzwerk Aktiv gegen Rechts TIR: GESCHICHTSSTUNDE DER BESONDEREN ART

 
Der Sprecherrat des Netzwerkes mit Dagmar Nick und Dr. Dorothea Woiczikowski (2.v.r)

Dagmar Nick weiß auch mit knapp 90 Jahren noch so zu formulieren, dass der Zuhörer gepackt wird. Jüdisches Leben in Deutschland war nie ein Zuckerschlecken - nicht vor 300 Jahren, nicht vor 150 Jahren und schon gar nicht zu Zeiten des Nationalsozialismus. Dagmar Nick weiß das genau, hat die heute 89-Jährige doch als junges Mädchen und Tochter einer "Halbjüdin" die Repressalien im Dritten Reich hautnah erlebt. In ihrem neuesten Werk, das im Juli erschienen ist, nähert sich Nick ihrer mütterlichen - der jüdischen - Familiengeschichte an. Auf Einladung des Netzwerkes "Aktiv gegen Rechts" im Landkreis Tirschenreuth stellt sie das Buch in Tirschenreuth vor.

Viel recherchiert
"Das ist ein Zweig, der sich bis 1550 zurückverfolgen lässt", erzählt Nick. Viele Jahre hat sie in Recherche und Dokumentation für dieses Werk gesteckt. Entstanden ist daraus aber nicht nur eine persönliche Familiengeschichte, sondern ein Buch über 400 Jahre deutsche Geschichte. Ihr gelingt der Bezug zur gegenwärtigen und tagesaktuellen Diskussion, wenn sie feststellt: "Die Vorfahren kamen vor vielen Jahrhunderten als Asylanten nach Deutschland." Für ihre einstündige Lesung in Tirschenreuth pickt sich Nick die Regierungszeit von Friedrich dem Großen heraus und nimmt die Zuhörer mit ins 18.Jahrhundert. "Die Juden waren für den Fiskus ein Gewinn", findet Nick und verweist darauf, dass sie schlichtweg für alles bezahlen mussten, also auch für alle Rechte, die einem Nichtjuden selbstverständlich gehörten: Das Recht zu bleiben, das Recht zu wohnen, das Recht zu reisen, das Recht zu handeln, das Recht zu heiraten, das Recht Kinder zu bekommen ("Kinder ansetzen").

12.08.2015 in Kommunalpolitik

Gemeinderatssitzung am 19.08.2015

 

Tagesordnung für die Gemeinderatssitzung am 19.08.2015

  1. Zusammensetzung des Gemeinderates
    Niederlegung des Mandats durch Gemeinderätin Angelika Protschky
  2. Entfernen des Christbaums in Pechbrunn
    Antrag auf Durchführung eines Bürgerentscheids nach § 18a der Bayerischen Gemeindeordnung zum Erhalt des Baumes
    Zulässigkeitsentscheidung
  3. Entfernen des Christbaums in Pechbrunn
    Durchführung eines Bürgerentscheids
    Festlegung des Abstimmungsterminss
  4. Entfernen des Christbaums in Pechbrunn
    Durchführung eines Bürgerentscheids
    Bestellung eines Abstimmungsleiters und eines Stellvertreters
  5. Entfernen des Christbaums in Pechbrunn
    Durchführung eines Bürgerentscheids
    Festsetzung der Abstimmungslokale und der Abstimmungshelferentschädigung 
  6. Wünsche und Anträge

CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren

Coordination gegen BAYER-Gefahren

Informative und unterstützenswerte Aktionsgruppe rund um den Chemiekonzern BAYER

Netzwerk "Aktiv gegen Rechts"

Zitat

Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und - ein Nazi zu sein. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.

- Gerhard Bronner,
Österreichischer Komponist, Musiker und Kabarettist-

Mandatsträger der SPD

Europaabgeordneter Ismail Ertug
MdB Uli Grötsch
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